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Design

Als Designer/in in der Textilbranche übernehmen Sie in der Hauptsache die Gestaltung von Mode in der Bekleidungsindustrie. Neben Entwürfen für DOB, HAKA, KOB oder Berufs- und Sportbekleidung gibt es für Designer aber auch das Feld der Haus- und Heimtextilien.

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Die rein gestalterische Tätigkeit mit der Erarbeitung von Kollektionsentwürfen beinhaltet neben der Auswahl von Farben, Materialien/ textilen Stoffen, Waschungen und den passenden Schnitten auch die Ausarbeitung von technischen Zeichnungen zur Übergabe in die Produktionsabteilungen.

Daher arbeiten Sie in der Regel eng mit dem Produktmanagement des jeweiligen Unternehmens zusammen. Hier ermitteln Sie aktuellen Bedarf in der Kollektionsentwicklung, untersuchen die Struktur der Preissegmente und wägen Kosten und Nutzen künftiger Designentwicklungen ab.

So spielt für Sie als Designer/in oder Stylist/in stets auch die Orientierung am Markt, aktuellen (internationalen) Trends und saisonalen Besonderheiten eine wichtige Rolle. Sie designen sowohl am derzeitigen Bedarf der Kunden als auch an künftigen Erwartungen, die mit der Fashionmarke, die Sie vertreten, verknüpft werden. Daher sollten Sie regelmäßig Markt- und Trendanalyse betreiben, häufig auch Stores besuchen und sich bei Streetviews oder Modeschauen Inspirationen einholen.

Üblicherweise entwickeln Sie Ihre Ideen auf Grundlage der Unternehmensphilosophie, also bestehenden Kollektionen und Warengruppen. Daher sind Sie denn auch einer bestimmten Zielgruppe verpflichtet oder spezialisieren sich auf Teile der Gesamtkollektion – zu denken wäre hierbei grob an die Entwicklung für Outdoor, Sports, Schuhe, Taschen oder aber eine Spezialisierung auf Jeans, Anzüge, Jacken, Mäntel, etc.

Nach Entwicklung Ihrer eigenen Kreation überführen Sie diese in Qualitätskontrollen, führen Passformanproben durch (Fittings) und stellen Ihre Arbeit dem Head/ Senior Design vor, welches im Einklang mit den Erfahrungen der Verkaufsabteilung über die Weiterentwicklung und Produktionsfreigabe entscheidet. Auf dem Weg zur Vermarktung an Endkunden (B2C) oder andere Unternehmen (B2B) stehen Sie anschließend in Kommunikation mit – gegebenenfalls internationalen – Produktionsstätten und können so die Qualität Ihrer technischen Unterlagen und Zeichnungen dokumentieren und von Projekt zu Projekt weiterentwickeln. Bekannte Modeunternehmen in Deutschland sind beispielsweise: Hugo Boss, Adidas und Breuninger.

Für eine erfolgreiche Bewerbung in diesem Metier wird häufig ein absolviertes Studium im Modedesign/ Textildesign erwartet. Allem voran stehen bei Ihnen eine Leidenschaft für Fashion im Allgemeinen und ein Feinsinn für das Wirken von Formen, Farben und Stoffen im Besonderen.
Der Einstieg in die Produktion von Haus- und Heimtextilien erfordert in hohem Maße auch Kenntnisse über technische Textilien; auch für die Bekleidungsindustrie sind gleichermaßen handwerkliches Können und erste Erfahrungen in der Schneider-/ Bekleidungstechnik mitzubringen, zum Beispiel, wenn Sie bereits als Näher/in gearbeitet haben. Kenntnisse mit gängigen Computerprogrammen wie Adobe Illustrator und Photoshop sowie CAD-Anwendungen runden Ihre handwerklichen Fähigkeiten dabei ab.

Gern gesehen ist besondere Vertrautheit etwa mit DOB, bestimmten Produktgruppen (Wirk-/Strickwaren, Jacken etc.) oder technischen/ chemischen Textilien. Auf Ihrer Kreativität aufbauend sollten Sie in der Lage sein, Eigeninitiative in die Projekte einzubringen und innovative Produkte zu fördern. Fremdsprachenkenntnisse und Reisebereitschaft sind bei der Bewerbung an international agierende Unternehmen meist Grundvoraussetzung.

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Wir wünschen viel Erfolg!