TextilWirtschaft - Stellenmarkt

Einkauf

Im Einkauf eines textilwirtschaftlichen Unternehmens zu arbeiten bedeutet vor allem die Zusammenarbeit mit Lieferanten zu koordinieren. Ob in Industrie oder Handel:

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über Personalberatung PSP Porges, Siklóssy & Partner GmbH
12.07.2018 über Personalberatung PSP Porges, Siklóssy & Partner GmbH Einkaufsleiter/in DOB Einkauf, Überwachung von Terminen und Qualität sowie Verantwortung für die Erledigung sämtlicher mit dem Einkauf bzw. der Lieferung zusammenhängenden Formalitäten Norddeutschland
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29.06.2018 Huber Tricot GmbH Material Sourcing Manager (m/w) Material Sourcing für sämtliche Lieferanten im internationalen Vollzukauf Mäder (Österreich)
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Die Beschaffung wird von Einkäufern durch Verhandlungen mit den verschiedenen Produzenten organisiert. Auf Basis wirtschaftlicher Kennzahlen (KPIs) vereinbaren Sie Konditionen, die optimal auf Ihr Unternehmen oder Ihre Filiale zugeschnitten sind. Dabei ist zunächst an einzelne Warengruppen zu denken, also die Beschaffung von Wolle, Baumwolle, Seide oder Leinen für die nachgelagerte Bearbeitung in der Bekleidungsindustrie.

Für technische Textilien (auch Funktions- und Schutzkleidung) sind ferner Chemiefasern von Bedeutung. Zusätzlich zur Beschaffung von Garnen, Fasern, Farben und Stoffen kann auch die Verantwortung für Hilfs- und Betriebsstoffe zu dieser Tätigkeit gehören und bis zum Erwerb von Produktionsanlagen (unter anderem Web- und Färbemaschinen, Wirk- und Strickmaschinen) und Ersatzteilen reichen.

Abseits der Produktion sind Einkäufer/innen (Buyer, Purchase) der Textilbranche auch im Retail zu finden. Hier sind dann hauptsächlich Kollektionen zu beschaffen, deren Bedarf anhand von Flächenkontrollen und saisonaler Besonderheiten zu ermitteln ist. Gleichsam ist die Sicherstellung von Kapazitäten relevant, wie etwa insbesondere bei NOS-Artikeln (never out of stock) zu gewährleisten. Im Allgemeinen haben Buyer eigenverantwortlich Verhandlungen mit Lieferanten zu führen, Preise zu überwachen und zu kalkulieren und somit Budgetverantwortung zu übernehmen. Dazu nehmen sie Markt- und Trendanalysen vor und recherchieren potentielle neue Lieferanten.

Zur Erweiterung des Sortiments oder betreffend die Anschaffung industrieller Anlagen gehört für Einkäufer häufig auch der Besuch nationaler und internationaler Messen dazu und damit die Begutachtung von Mustern, Samples, beziehungsweise Produktionsgeräten. Produktionsbegutachtung vor Ort, Kontaktpflege und Messebesuche fordern je nach Aufstellung des Unternehmens eine hohe Reisebereitschaft.
Potenzielle Arbeitgeber gibt es überall in der Bundesrepublik, mit Schwerpunkt im Süden (Bayern und Baden-Württemberg) und Westen: Sowohl im Ruhrgebiet als auch im Raum Köln-Düsseldorf und im Rhein-Main-Gebiet sind Firmensitze zu finden; aber auch im Norden zwischen Göttingen und Hamburg.

Ob in Industrie oder Handel: Beim Einkauf geht es immer darum mit Lieferanten zu verhandeln und für einen reibungslosen Ablauf der Beschaffung zu sorgen, damit der Nachschub für die Produktion bzw. den Abverkauf nicht ins Stocken gerät.

Um als Einkäufer/in in die Textilbranche einzusteigen, sollten Sie generell eine Affinität für Mode/ Textilien mitbringen und ein Gespür für neue Trends haben. In industriellen Unternehmen ist eine Ausbildung/ ein Studium im Feld der Bekleidungstechnik von Vorteil, im Einzelhandel sind Retail-Erfahrungen gern gesehen. Gleichermaßen sollten Sie kaufmännisches Geschick, also betriebswirtschaftliche Kenntnisse mitbringen und Vertrautheit mit der Branche vorweisen können.

International agierende Unternehmen suchen auch nach Bewerbern mit Kenntnissen in bestimmten Gebieten, etwa für den Handel innerhalb der DACH-Region, des Mittelmeerraumes oder mit asiatischen Ländern. Sie sollten geübt und sicher verhandeln können und generell kommunikationsfreudig sein. In der Regel sind gute Englischkenntnisse erforderlich, je nach Region können auch weitere Sprachen gefragt sein.

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Wir wünschen viel Erfolg!